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Projekt: Hochverfügbare Windows-ServerIBM xSeries im Microsoft-Enterprise Cluster

Die Anforderungen:

Ein Kunde möchte ein hochverfügbares Server-System, das auch bei Ausfall einer Komponente den vollen Zugriff auf alle Unternehmensanwendungen ermöglicht. Alle Komponenten müssen redundant vorhanden sein. Eine zusätzliche räumliche Trennung der Server-Komponenten voneinander soll die Sicherheit auch im Katastrophen-Fall (Brand, Überschwemmung etc) aufrechterhalten.

Die Lösung:

Aufbau eines Microsoft-Windows Server-Clusters mit zwei identischen Servern,verteilt auf zwei Gebäude, die über einFiber-Optics-SAN (Storage Area Network) auf zwei identische Storage-Server zugreifen. Um höchste Ausfallsicherheit zu gewährleisten,

werden die beiden Storage-Server über einen Volume-Manager dynamisch gespiegelt. Somit kann sowohl bei Ausfall eines Servers, eines SAN-Switches oder des Storage-Servers die volle Funktionalität beibehalten werden.

Vorteile:

Durch die IBM-SAN-Komponenten wird eine hochverfügbare, hochperformante

(1 bis 2 Gigabit pro Sek. auf allen Ports) Fiber-Optics-Infrastruktur gebildet, auf die sowohl die beiden Server als auch die beiden Storage-Server zugreifen. Auf beiden Servern läuft MS-Windows 2003 Server Enterprise Edition im Cluster-Verbund. Ein Server ist aktiv während der zweite Server passiv im "Standby" läuft.Durch eine permanente "Echtzeit-Spiegelung" werden alle Daten auf den Storage-Servern redundant gehalten. Hiermit wird sichergestellt, dass BackEnd-Applikationen, Dienste und Unternehmensanwendungen wie Datenbanken, Mail-Systeme, File- und

PrintServices selbst bei einem Fehler einer Hardware- oder Softwarekomponente weiter ausgeführt werden können.

Auch Wartungsarbeiten können vereinfacht werden, da sie zuerst am passiven Knoten erfolgen ohne dass die Zugriffe auf den aktiven Knoten beeinträchtigt werden.

Diese Lösung wurde von uns zusammen mit unserem Partner "daenet" bei einem Industrieunternehmen im Main-Kinzig-Kreis realisiert. Die Implementierung dauerte ca 10 Tage. Die vorhandenen Firmen-Server wurden während dieser Zeit parallel betrieben und nach erfolgreicher Datenmigration abgeschaltet.